
quellwasser

ich erinnere mich noch an einen spaziergang zusammen mit hendrik und einem studienkurs samt professor durch die hallenser natur. nach ein paar gehstunden standen wir vor einem wadentiefen flüsschen.
der gute professor zog die schuhe aus und watete frohen mutes einfach hindurch.
wir folgten ihm, um dann bei jedem schritt durch das kühle nass, das gefühl von abfrierenden füßen zu haben. im sinne vom: „beim nächsten schritt zerplittert der schockgefrostete fuß in tausend stücke und man muss auf den beinstümpfen oberhalb vom knöchel weiterlaufen”. von weitem hätte es ausgesehen, wie als wenn der fluss immer tiefer wird. rolltreppenpantomimemäßig.
am anderen ufer angekommen, wäre dann nur noch der rumpf übrig.
das bild von einer unterkörperlosen zombiestudentengruppe, die durch die sachsen anhaltiner gegend robben kam mir bei diesem wasser und seiner temperatur wieder in den sinn.










